Der republikanische Senator Ted Cruz kritisierte seine Partei nach ihrer Niederlage bei den Zwischenwahlen. Zu viele republikanische Politiker hätten entweder die wirtschaftlichen Sorgen der Wähler nicht verstanden oder nur wenig Interesse daran gezeigt, sagte er. In einer auf X veröffentlichten Analyse bezeichnete der Senator aus Texas das Ergebnis als Niederlage historischen Ausmaßes, vergleichbar mit der Watergate-Ära.

Cruz sagte, die finanzielle Lage vieler Amerikaner habe sich vor der Wahl verschlechtert. Er verwies auf hohe Benzinpreise, zunehmende Zwangsvollstreckungen bei Eigenheimen und Fahrzeugpfändungen sowie auf eine Rekordzahl von Menschen, die jede Woche Blutplasma spendeten.

Cruz zufolge war der wirtschaftliche Druck auf die Haushalte ein wesentlicher Faktor für die Niederlage der Republikaner.

Quellen: Handelsblatt.