Iran meldete Explosionen an zwei Tankern in der Straße von Hormus und erklärte, sie seien auf Minen gelaufen. Die Meldungen kamen, während die Ölpreise erneut stiegen. Separat davon wurde Berichten zufolge ein Tanker vor der Küste Saudi-Arabiens von Geschossen getroffen. Iran erklärte außerdem, die Vereinigten Staaten hätten in der Nähe der Insel Qeschm zwei Fischerboote angegriffen und dabei einen Fischer verletzt. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung hatten die USA die Behauptung zum Angriff auf die Fischerboote nicht bestätigt.
Trump sagte am Montag, er erwäge nach den Zwischenwahlen am Dienstag keinen Angriff auf Iran. Er sagte außerdem, er glaube, Teheran wolle eine Vereinbarung und eine Einigung sei möglich. Seine Äußerungen folgten auf frühere Hinweise, die Vereinigten Staaten könnten nach den Wahlen erneut zuschlagen.
Auch Vizepräsident JD Vance sagte, es gebe Aussichten auf eine Einigung. Dem Bericht zufolge hatte er in der Vorwoche einen Brief an den iranischen Sicherheitschef Mohsen Rezaei geschickt. Trump beschrieb den Brief als ein Angebot von Hilfe für Iran, darunter medizinische Hilfsgüter. Das Weiße Haus hatte zunächst jedoch nur wenige Einzelheiten zu dessen Inhalt mitgeteilt.
Iran hat Gespräche mit den Vereinigten Staaten an sieben Bedingungen geknüpft, während sein Außenminister sagte, ein Treffen sei nicht nötig. US-Außenminister Marco Rubio erklärte, es sei noch keine Entscheidung über eine weitere US-Militäroperation gegen Iran getroffen worden. China entsendet einen Sondergesandten nach Iran, und Teheran erklärte, es habe einen Plan, die Straße von Hormus innerhalb von zwei Tagen wieder zu öffnen.
Der Konflikt, den die Vereinigten Staaten und Israel gegen Iran begonnen haben, hat laut dem Bericht zu hohen Benzinpreisen in den Vereinigten Staaten beigetragen. Diese Preise sind für die Wähler zu einem Problem geworden und erhöhen den Druck auf Trump, den Konflikt zu beenden. Welche Zugeständnisse er bei einer Vereinbarung mit Iran möglicherweise zu machen bereit wäre, ist weiterhin unklar.
Quellen: Handelsblatt.