Das in München ansässige Quantencomputing-Startup Quint hat rund ein Jahr nach seiner Gründung in seiner ersten Finanzierungsrunde 9,1 Millionen Euro eingesammelt. Nach Angaben des Unternehmens ist dies der größte Betrag, den ein deutsches Unternehmen der Branche in dieser frühen Phase eingeworben hat.
Quint arbeitet an einer Chiparchitektur, die Fehler in Quantencomputern verringern soll. Die Fehlerkorrektur ist eine große Herausforderung, weil Quantencomputer derzeit viele Fehler machen und der Aufwand für deren Korrektur einen wesentlichen Kostenfaktor darstellt.
Der Ansatz des Unternehmens zielt darauf ab, Fehler direkt auf dem Chip zu minimieren, wodurch sich der Korrekturaufwand verringern könnte. Quint-Mitgründer Christopher Eichler sagte, das Unternehmen habe eine starke Dynamik aufgebaut. Mitgründer Michael Hartmann, der zuvor im Quantenteam von Google tätig war, sagte, das Gebiet sei über die Grundlagenforschung hinaus.
Quellen: Handelsblatt.