JD Vance führte die Verluste der Republikaner bei den US-Zwischenwahlen auf den Krieg mit dem Iran zurück, wie der Nachrichtenblog berichtete. Der Konflikt und die Blockade der Straße von Hormus wurden auch vom AfD-Abgeordneten Bernd Baumann als Faktoren genannt, die die Energiepreise in die Höhe trieben und zusammen mit den US-Importzöllen zur Inflation beitrugen.
Baumann sagte dem Handelsblatt, der wirtschaftliche Druck habe viele Wähler betroffen und enttäuscht. Außerdem sagte er, er hoffe, dass ein fähiger republikanischer Nachfolger von Donald Trump die Wähler, die sich gegen das wandten, was er als „woke Establishment“ bezeichnete, besser vertreten werde.
Den Demokraten verschafften die Ergebnisse zum ersten Mal seit 2018 die Mehrheit der Gouverneursposten, wie der Nachrichtenblog berichtete. Die Demokraten gewannen zudem Senatssitze in mehreren Bundesstaaten, darunter Texas und Ohio, während die Republikaner ihre Sitze in Montana und Idaho verteidigten. Das Ergebnis der Senatswahl in Mississippi stand noch nicht fest; der gemeldete Vorsprung betrug lediglich 43 Stimmen.
In New Jersey besiegte die Demokratin Rebecca Bennett den republikanischen Abgeordneten Tom Kean, wie aus vom Nachrichtenblog zitierten Daten der Associated Press hervorging. Der Wahlbezirk hatte bei den beiden vorherigen Zwischenwahlen jeweils die Partei gewechselt. Kean hatte vier Monate lang an keiner Abstimmung im Kongress teilgenommen, während er wegen einer Depression behandelt wurde – eine Diagnose, die er nach seiner Rückkehr öffentlich machte.
Quellen: Handelsblatt.
