Ein signifikanter Verkaufsdruck bei Aktien im Bereich der künstlichen Intelligenz beschleunigte sich am Freitag, dem 30. Oktober 2026, da die Anleger zunehmend besorgt waren, dass die durch Schulden finanzierte Ausgabenwelle der Branche die aktuellen Aktienkurse nicht mehr rechtfertige. Der S&P 500-Index fiel während des frühen Handels an der letzten Sitzung des Monats um mehr als 1 Prozent, getrieben vor allem durch steile Rückgänge bei Technologieaktien. Der technologiebelastete Nasdaq-Index sank im Zuge dieses Abschwungs um mehr als 2 Prozent.

Bestimmte Unternehmen sahen sich einem schweren Druck ausgesetzt, nachdem enttäuschende Finanzberichte vorgelegt worden waren. Die Aktien von Intel stürzten um mehr als 25 Prozent ab, nachdem die Ergebnisse des Chip-Herstellers hinter den Erwartungen der Wall Street zurückblieben. Auch die Aktie von Amazon fiel um 3 Prozent, da ihre Gewinne unter den Prognosen der Analysten lagen. Trotz dieser Verluste im Technologiesektor zeigte der breitere Markt eine bemerkenswerte Resilienz, gestützt durch Stärke in den Sektoren Energie und Versorgungsunternehmen sowie bei Unternehmen, die Alltagsprodukte verkaufen.

Die Aktien von Unternehmen für Konsumgüter des täglichen Bedarfs stiegen am Freitag um 1,5 Prozent, während die Aktien von Exxon Mobil um 2 Prozent anstiegen. Diese Bewegungen spiegeln eine Dynamik wider, die im gesamten Oktober beobachtet wurde und dazu beigetragen hat, die Befürchtungen einiger Anleger zu lindern, dass ein schwächelnder KI-Handel den gesamten Markt nach unten ziehen könnte. Die Daten deuten auf ein wachsendes Anlegervertrauen in Sektoren hin, die zuvor unterdurchschnittlich abgeschnitten hatten, was darauf hindeutet, dass Kapital innerhalb des Aktienmarkts umgeschichtet wird und nicht vollständig abfließt.

Der S&P 500 ist derzeit auf Kurs, im Oktober einen kleinen Verlust zu verzeichnen, was den moderaten Rückgang von 0,5 Prozent im September fortsetzt. Trotz dieses monatlichen Rückschlags liegt der Index nur geringfügig unter seinem Rekordhoch.

Quellen: The New York Times Business.