Politiker aus ganz Deutschland haben nach dem Tod von Hubert Aiwanger, Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretendem Ministerpräsidenten sowie Vorsitzendem der Freien Wähler, Bestürzung und Trauer geäußert. In ihren Botschaften sprachen sie seiner Familie und seinen Angehörigen ihr Beileid aus und würdigten zugleich seinen Einfluss auf die bayerische Politik.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bezeichnete Aiwangers Tod als „absolute Tragödie“ und sagte, seine Gedanken seien bei Aiwangers Familie und Kindern. Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, bezeichnete den Tod als unerwarteten Verlust für das Parlament und die Politik im ganzen Freistaat.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir sagte, Aiwanger sei ein streitbarer Politiker gewesen, der für seine Überzeugungen eingetreten sei. Auch der frühere Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer erinnerte an ihn als leidenschaftlichen Politiker mit klaren Überzeugungen.

Weitere Beileidsbekundungen kamen von Politikern wie der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel, der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bayerischen Landtag Katharina Schulze sowie den FDP-Politikern Wolfgang Kubicki und Martin Hagen. Kubicki sagte, Aiwangers unkonventionelle und zugängliche Art habe die politische Landschaft Bayerns geprägt und aufgewühlt. Hagen sagte, er werde der bayerischen Politik fehlen.

Quellen: Handelsblatt.