DreamHost hat bestätigt, dass Hacker während eines mehrere Monate andauernden Cyberangriffs E-Mails, Dateien und Zugangsdaten von Kunden gestohlen haben. Das Unternehmen gab den Vorfall am vergangenen Donnerstag bekannt, nachdem es zu einem mehrtägigen Ausfall gekommen war und es einige Kundenpasswörter zurückgesetzt hatte.

In einer Mitteilung an den Generalstaatsanwalt von Kalifornien erklärte DreamHost, der Angriff habe im August begonnen. Hacker hätten eine nicht näher bezeichnete Schwachstelle im Dateimanager des Unternehmens ausgenutzt, den Kunden zum Speichern von Dateien verwenden, und Sitzungstoken erlangt, die den Zugriff auf Konten ohne Eingabe eines Passworts ermöglichen können.

Ein Sprecher von DreamHost lehnte es unter Hinweis auf eine laufende Untersuchung ab, zu erklären, warum der Angriff erst in der vergangenen Woche entdeckt wurde, und machte keine Angaben zu der Schwachstelle. Das Unternehmen erklärte, sie stehe nicht im Zusammenhang mit Schwachstellen, die kürzlich in der PHP-Websoftware entdeckt worden seien.

DreamHost erklärte, die Zahl der betroffenen Kunden liege „deutlich unter 10 %“, nannte jedoch keine genauere Zahl. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen in seinem Netzwerk rund 400.000 zahlende Kunden.

Quellen: TechCrunch.