Die Lage bei Binance hat sich nach einem rekordverdächtigen Cyberangriff auf die weltweit größte Kryptowährungsbörse stabilisiert, teilte das Unternehmen mit. Bis Montagmorgen hatten Nutzer netto 4,7 Milliarden US-Dollar abgezogen – ein Betrag, der laut Binance im Rahmen der Erwartungen lag. Das Unternehmen erklärte zudem, dass die Einzahlungen in letzter Zeit wieder stetig zunähmen.
Die weiterreichenden Folgen des Hacks werden noch diskutiert. Krypto-Unternehmen auf der ganzen Welt arbeiten daran, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken und das Vertrauen in eine Branche wiederherzustellen, die seit Jahren mit immer stärker ins öffentliche Bewusstsein rückenden Diebstählen konfrontiert ist.
Eine zentrale Frage bleibt: Wer wird die vom Angriff betroffenen Kunden entschädigen? Die verfügbaren Informationen geben darauf bislang keine Antwort.
Quellen: Handelsblatt.