Apple hat mit seinem iPhone-Geschäft im letzten Quartal die Markterwartungen übertroffen und einen deutlichen Anstieg der Smartphone-Umsätze verzeichnet. Die iPhone-Verkäufe des Unternehmens stiegen um 17,5 % im Jahresvergleich auf 57,56 Milliarden US-Dollar und übertrafen damit die Schätzungen der Analysten, die etwa eine Milliarde Dollar weniger prognostiziert hatten. Als wichtigste Produktlinie des Konzerns kommt diese Leistung kurz vor der entscheidenden Feiertagseinkaufssaison.
Dieser Finanzbericht fällt mit einem wichtigen Führungswechsel innerhalb des Unternehmens zusammen. Im Laufe des Quartals löste John Ternus, ehemals Leiter der Hardware-Abteilung, den langjährigen CEO Tim Cook ab. Während Apple traditionell neue iPhone-Modelle im September vorstellt, um die Nachfrage in der Feiertagssaison zu bedienen, wies Ternus auf anhaltende Lieferengpässe bei dem ersten faltbaren Gerät des Unternehmens, dem iPhone Duo, hin. Nach seiner Einführung im Oktober rutschten die Liefertermine für das Gerät, das über 2.000 Euro kostet, aufgrund der hohen Nachfrage schnell in den Januar.
Insgesamt stieg der Gesamtumsatz von Apple im Quartal um 12 % im Jahresvergleich auf 114,5 Milliarden US-Dollar, wobei der Nettogewinn um einen ähnlichen Prozentsatz auf 30,7 Milliarden US-Dollar anstieg. Trotz dieser Gewinne verfehlte das Unternehmen in seinem Dienstleistungssektor und in der Region China die höheren Erwartungen der Analysten. Infolgedessen sank der Aktienkurs von Apple im außerbörslichen Handel in den USA vorübergehend um rund ein Prozent.
Quellen: Handelsblatt.